Confluence/Admin

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Der Confluence Admin bekommt in seinem Userbereich den Link Administration angezeigt, der ihn in den Administratorbereich führt. Hier werden alle Einstellungen, welche die Confluence-Installation insgesamt betreffen, vorgenommen. Die Einstellungen gliedern sich in die Bereiche:

Inhaltsverzeichnis

Configuration

In diesem Bereich werden allgemeine Einstellungsmöglichkeiten und das Plugin-Repository beschrieben.

General Configuration

Unter General Configuration wird u.a. zusammengefasst:

  • Site Configuration: Titel, Homepage der Confluence-Site, Willkommensbotschaft und Server-URL.
  • Feature Settings: (De-)Aktivierung bzw. Voreinstellung für den Rich Text Editor, CamelCase-Links, Threaded Comments, Trackback (ein-/ausgehende Links), Draft-Speicherintervall, Einstellung der Breadcrumbs-Navigation.
  • Security and Privacy: (De-)Aktivierung externes User Management (z. B. über LDAP), Anlegung neuer User über die Benutzer („Public Signup“), Sichtbarkeit der User-E-Mail-Adressen.
  • Formatting and International Settings: Einstellung der Zeichenkodierung (z. B. UTF-8), Sprache der Indexierung (z. B. Deutsch, Englisch, …), Zeit- und Datumsformat.
  • Attachment Settings: Maximale Attachment-Größe (Standard: 10 MB), maximale Anzahl von Attachments per Upload (Standard: 5), maximale Breite und Höhe der Thumbnails.

Plugin Repository

Über das Plugin Repository können komfortabel die meisten Plugins gesucht, installiert bzw. deinstalliert und konfiguriert werden. Nähere Informationen finden sich unter Erweiterungen in Confluence.

Sonstige Konfigurationen

Die sonstigen Konfigurationen werden nur kurz skizziert:

  • Daily Backup Admin: Hier kann ein Backup-Pfad samt Backup-Dateinamenskonvention eingegeben werden. Auf Wunsch werden auch von den Attachments Backups gezogen.
  • Manage Referrers: Man kann einstellen, ob externe Links – zu finden im Info-Tab einer Seite – explizit gespeichert und angezeigt werden sollen. Darüber hinaus ist es auch möglich, einzelne URLs von der Anzeige auszunehmen.
  • Plugins: Alle installierten Plugins werden aufgelistet – mit dem bereits erläuterten Repository können sie verwaltet werden.
  • Languages: Wie bereits eingangs erwähnt, ist Confluence bisher nur auf Englisch verfügbar. An dieser Stelle sollen künftig offenbar weitere Sprachen ausgewählt werden können.
  • Shortcut Links: Der Confluence Admin kann hier Shortcut-Links einstellen, die unter Shortcut Links ausführlicher beschrieben werden.
  • Global Templates: Vorlagen, die in allen Spaces zur Verfügung stehen sollen, können hier verwaltet werden (siehe auch Templates).
  • Mail Servers: Wie für die Space-Ebene erwähnt, können auch für die Confluence-Installation insgesamt SMTPMail-Server konfiguriert werden.
  • User Macros: Damit sind einfache Makros gemeint, die v.a. für einfache Formatierungen gedacht sind. Um solche Makros zu schreiben, sollte man über Velocity-Kenntnisse verfügen.
  • JIRA Issues Icon Mappings: JIRA ist ein Issue Tracker von Atlassian, dessen Schnittstelle hier konfiguriert wird. „Issues“ sind in diesem Fall Software Bugs und Change Requests.
  • Attachment Storage: Angabe des Pfades, wo die Attachments gespeichert werden sollen.
  • Spam Prevention: Für unternehmensinterne Wikis weniger wichtig: die an dieser Stelle mögliche Aktivierung eines sog. „Captchas“. Benutzer können so vor z. B. Editiervorgängen aufgefordert werden, z. B. die Zahlenkombination in einem Bild einzugeben. Automatisierte Spam-Programme können dies nicht leisten und können daher auch keine Spam-Einträge erzeugen.
  • PDF Language Support: Um aus Wiki-Seiten PDF-Dokumente in anderen Sprachen zu erzeugen, kann hier eine TTF- bzw. TTC-Datei hochgeladen werden. Im Moment kann Confluence nur eine Font-Datei speichern – Uploads überschreiben diese jeweils.
  • WebDAV Configuration: Mittels WebDAV können die Confluence Pages und Attachments wie auf einer virtuellen Festplatte verwaltet werden. Eine sehr interessante und wichtige Schnittstelle – allerdings nicht unbedingt für den Einstieg. Ein besseres Gefühl für die Wiki-Kollaboration erhält man, wenn beim Start auf diese Möglichkeit verzichtet wird.

Look and Feel

Diese Einstellungen verhalten sich wie auf den einzelnen Spaces. Man kann also Layout-Vorgaben auf drei Ebenen (Themes, Color Scheme und Layouts) auch für die Confluence-Installation insgesamt einrichten. Die jeweiligen Space Admins können diese Vorgaben für ihren Space überschreiben. Weitere Informationen finden sich dazu unter Design anpassen.

Administration

Der wichtigste Bereich in diesem Block ist Backup and Restore. Es gibt grundsätzlich zwei Möglichkeiten, manuelle Backups durchzuführen (im Gegensatz zu den automatischen, täglichen Backups):

  • Backups für die komplette Confluence Site (im Administrationsbereich)
  • Einzelne Space Backups als XML-Export im jeweiligen Space (siehe Erweiterte Space-Einstellungen).

Die Site Backups löschen sämtliche Inhalte aus der Confluence-Datenbank, während die – inkrementellen – Space Backups nicht alles löschen, was aktuell existiert. Ein Datenbank-Backup ist im ersten Fall also dringend als erster Schritt zu empfehlen. Momentan werden Backup Restores von Dateien über 2 GB noch nicht unterstützt. Backups werden als gezippte XML-Datei zur Verfügung gestellt. Restores sind über diese gezippten XML-Dateien oder über das Dateisystem, in dem tägliche Backups automatisch angelegt werden können, möglich (siehe Kap. 28.2.1). Der Weg über das Dateisystem empfiehlt sich für große Backup-Dateien. Da die in Confluence integrierte Backup-Funktion sehr speicherintensiv ist, empfiehlt Atlassian – gerade für große Confluence-Sites – die Backup-Tools der verwendeten Datenbank zu nutzen und zusätzlich Backups des Confluence Home Directories anzufertigen.

Die weiteren Administrationsmöglichkeiten sollen hier nur kurz umrissen werden:

  • Content Indexing: die Confluence-Inhalte werden per Default minütlich neu aufgebaut. Hier kann – z. B. bei Fehlern in der Suche manuell – indiziert werden.
  • Mail Queue: Mails, die – als Notification – gesendet werden sollen, werden in einer Queue (Warteschlänge) gespeichert und minütlich verschickt. Auch dies kann manuell gesteuert werden.
  • Cache Statistics: Sie geben einen Überblick über die Auslastung und Effektivität der internen Confluence Caches. Für das Performance Tuning – auf dieser und anderen Ebenen – sind bei Atlassian detaillierte Tipps aufgeführt.
  • Snip Snap Import: Hiermit können einzelne Spaces – in Form des XML-Exports – von einer Confluence Site in eine andere kopiert werden. Da im Moment keine Attachments importiert werden können und mehrfach verkommende User nicht erkannt werden, ist diese Funktion von begrenztem Nutzen.
  • Licence Details: Es sind Einzelheiten zur verwendeten Lizenz (Typ, Anzahl User, Support-Zeitraum usw.) aufgeführt. An dieser Stelle wird auch ein Update der Lizenz durchgeführt.
  • System Information: Eine Liste mit Systemdetails: Systemzeit, Java-Version, Java VM Memory Statistics, Runtime Informationen usw.
  • Global Activity: Das spaceübergreifende Pendant zu Aktivität im Space

Security

Hier finden sich globale Einstellungen zur Benutzer- und Gruppenverwaltung und zum Wiki-Zugriff, etwa ob nicht angemeldete User überhaupt im Wiki lesen können oder nicht.

Persönliche Werkzeuge