Confluence/Installation

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Installationsmöglichkeiten

Standalone

Die einfachste und schnellste Möglichkeit, Confluence auszuprobieren, ist die Standalone-Installation, die in einem Bundle mit einer vorkonfigurierten HSQL-Datenbank in einer knapp 60 MB großen Zip-Datei geliefert wird und in wenigen Minuten startklar ist. HSQL ist eine vollständig in Java programmierte relationale Datenbank, die auch in OpenOffice.org 2.0 Verwendung findet. Als Application Server ist in dem Bundle Apache Tomcat integriert.

EAR-WAR

Für den ernsthaften Unternehmenseinsatz sollte eine externe Datenbank verwendet werden, da HSQL keine Transaktionssicherheit bietet. Voll unterstützt werden momentan folgende relationale Datenbanken:

  • PostgreSQL ab Version 8
  • MySQL ab Version 4.1 (5.0 bisher noch nicht)
  • Oracle ab Version 10g
  • DB2 ab Version 8.2

„EAR“ steht für „Enterprise Application Archive“, „WAR“ für „Web Application Archive“. Soll Confluence in einen bestehenden Application Server integriert werden, stehen neben dem bereits erwähnten Apache Tomcat zur Wahl:

  • BEA WebLogic ab Version 8.1 SP3
  • Caucho Resin ab Version 2.11.11
  • JBoss Application Server
  • Ironflare AB Orion ab Version 2.0.2
  • IBM WebSphere ab Version 5.1.1.3

Bisher nicht getestet sind Macromedia JRun und Microsoft IIS Server. Oracle OC4J, Sun Application Server und GlassFish sind inkompatibel.

Cluster Installation

Seit der Version 2.3 kann Confluence in einem Cluster installiert werden. Dies ist für Unternehmen nach der EAR-WAR-Installation von großem Interesse, um die Skalierbarkeit von Confluence zu sichern. Neben einer speziellen Cluster-Lizenz werden für jeden Knoten eine externe Datenbank und ein Load Balancer benötigt.

Confluence Hosting

Eine weitere interessante Option für kleine Unternehmen, die schnell ein Wiki-Projekt starten möchten, ist das Confluence Hosting über Atlassian. Allerdings können bei dieser Variante keine Plugins installiert werden können und die Konfiguration ist starrer. Außerdem darf die Größe der Attachments insgesamt bei der gehosteten Variante 10 GB nicht überschreiten.

Installation Standalone

Für das Kennenlernen von Confluence empfiehlt es sich die Standalone-Variante zu wählen, da diese die schnellste und einfachste Möglichkeit darstellt.

unter Windows

JDK 1.5 installieren

Für die Confluence-Installation reicht die Java Runtime Environment (JRE) nicht aus, es muss das Java Development Kit (JDK) in der Version 1.5 installiert werden. Wer dies schon erledigt hat, kann diesen Abschnitt überspringen.

Falls Sie sich nicht sicher sind, ob Sie das JDK bereits installiert haben oder nicht wissen welche Version Sie nutzen, lässt sich das herausfinden, indem er unter START auf AUSFÜHREN klickt und cmd aufruft. In der Kommandozeile muss man nun

echo %JAVA_HOME%

eingeben und erhält beispielsweise

c:\j2sdk1.4.2_10

Da Atlassian die schnellere und verlässlichere Version 1.5 empfiehlt – 1.6 wird noch nicht voll unterstützt – sollte man sich in diesem Fall die neuere Version von der Sun-Website herunterladen. Nach der Installation sollten Sie sich das Verzeichnis – z. B. c:\jdk1.5.0_08 – notieren, da Sie diese Information für den nächsten Schritt benötigen.

Nun muss im Betriebssystem noch eindeutig hinterlegt werden, in welchem Pfad das JDK zu finden ist. Dazu ruft man in der Systemsteuerung den Punkt System auf und klickt im Reiter Erweitert auf Umgebungsvariable. Mit dem Button Neu bei den Systemvariablen kann nun als Name der Variablen „JAVA_HOME“ und als Wert der Variablen „c:\jdk1.5.0_08“ eingetragen und mit OK bestätigt werden.

Confluence Download und Installation

Nach der Registration auf der Atlassian-Seite müssen Sie die aktuelle Standalone-Version herunterladen und entpacken. Dabei sollten sie den Pfad so einfach wie möglich halten, z.b. C:\confluence. Nun muss noch ein Verzeichnis angelegt werden, in dem Confluence seine Daten halten kann, z. B. C:\confluence\data.

Für die Standalone-Installation muss in der Regel nur eine manuelle Änderung in einer Konfigurationsdatei vorgenommen werden. Im Verzeichnis c:\confluence-2.5.4-std\confluence\WEBINF\classes\ muss in der Datei confluence-init.properties das eben angelegte Confluence-Home-Verzeichnis angegeben werden, in unserem Fall also confluence.home=c:\confluence\data, ausserdem muss die Raute # entfernt werden.

Erster Confluence-Start

Nach der eben durchgeführten Konfiguration kann Confluence das erste Mal gestartet werden. Dazu muss die Batch-Datei startup.bat im Verzeichnis

c:\confluence-2.5.4-std\bin

mit einem Doppelklick aufgerufen werden. Es kann bis zu einigen Minuten dauern, bis im DOS-Fenster nach einer Reihe von Statusmeldungen schließlich als letzte Zeile etwa

INFO: Server startup in 60220 ms

erscheint. Nun kann im Browser der Confluence Server als “localhost” auf dem Port “8080” aufgerufen werden:

http://localhost:8080

Es erscheint nach einigen Sekunden die Startseite des „Confluence Setup Wizard“. Nun wird auch der bereits erwähnte Lizenzschlüssel benötigt, der in ein Textfeld kopiert werden muss. Für die Standalone-Variante muss nun Standard Installation ausgewählt werden. Für das Beenden von Confluence muss entsprechend shutdown.bat im selben Verzeichnis aufgerufen werden.

Abschliessen der Installation

Confluence-Setup-Assistent
Confluence-Setup-Assistent

Damit startet der Confluence-Setup-Assistent, in dem Sie ihren oben erworbenen Lizenzschlüssel eingeben müssen.

Anschliessend können Sie zwischen Standard- und Benutzerdefinierter Installation auswählen, wobei für unsere Zwecke die Standardinstallation ausreicht.

Im nächsten Schritt wird der Administrator Account mit User, Passwort, Name und E-Mailadresse angelegt.

Damit ist das Setup auch schon abgeschlossen und Confluence kann das erste Mal gestartet werden und der Benutzer sieht die Startseite (Dashboard), die in den ersten Blicken beschrieben wird.

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